Regenerative Energien

Momentane Situation




Diese Zahlen zeigen, welche Dimensionen der Umstieg auf erneuerbare Energien hat und wie gering der Beitrag von Sonne, Wind und Erdwärme noch ist. Global betrachtet sind erneuerbare Energien in erster Linie Biomasse (nach der IEA-Definition auch Abfälle) und Wasserkraft. Erdwärme, Sonne, Wind und Gezeiten machen gerade mal 0,3% der erneuerbaren Energiequellen aus. Ihre Anteile wuchsen aber ständig und teilweise kräftig.

Die Primärenergieversorgung der OECD-Länder (Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) erfolgt durch ein Zehntel mit Erdwärme. In den OECD-Staaten, den 30 reichsten Ländern der Welt, lag der Anteil der „Erneuerbaren" im Jahr 2000 bei immerhin 24% und verzeichnete zwischen 1990 und 2000 ein jährliches Wachstum von 1,8%. Hier hat die feste Biomasse (darunter Holz und andere Pflanzen, u.a. pflanzliche und tierische Abfälle) mit 45,4% den größten Anteil an der Primärenergieversorgung. Der größte Biomasse-Produzent sind die USA mit einem Anteil von 41,8%. Wasserkraftwerke erzeugen 35,6% der regenerativen Primärenergie in den OECD-Ländern. Besonders produktiv sind hier Kanada, die USA und Norwegen. Mit 9,3% ist die Erdwärme die drittgrößte Energiequelle; auch hier liegen die USA ganz vorne, gefolgt von Mexiko und Italien. Die restlichen 10 % entfallen laut IEA (Internationale Energie Agentur) auf feste, kommunale Abfälle, Biogas, flüssige Biomasse, Solarwärme, Wind und Photovoltaik (in der Reihenfolge ihres Anteils).


Aktuelle Fristen für alte Heizungsanlagen nach der Energieeinsparverordnung (EnEV)



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