Warum regenerative Energien?

Wirtschaftliche Gründe

Selbst bei nicht weiter anwachsendem Bedarf werden die heute bekannten Vorräte an Erdöl bis etwa zum Jahr 2040 und Erdgas bis zum Jahr 2060 erschöpft sein. Folge der immer knapper werdenden fossilen Brennstoffe ist ein stark anwachsendes Preisniveau.

Experten schätzen, dass innerhalb der nächsten Jahre der sogenannte PeakPoint erreicht werden wird. Das ist der Punkt an dem die jährliche Ölfördermenge nicht mehr steigt sondern zurück geht, um eine längere Versorgung mit Öl zu gewährleisten. Die Nachfrage wird allerdings nicht abnehmen ... eine Kostenexplosion wird der Fall sein. Ein guter Grund also rechtzeitig von fossilen Brennstoffen auf regenerative umzusteigen.





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Heizen wird immer teurer – zumindest wenn man mit fossilen Brennstoffen heizt. Bereits bei dem heutigen Preisniveau zeigt sich, dass die regenerative Heiztechnik langfristig günstiger ist. Im Bereich der Biomasse ist z.B. der Pelletpreis in den letzten Jahren nicht nur konstant geblieben sondern sogar zurück gegangen, während die Öl-, Gas- und Strompreise stark gestiegen sind. So fangen die niedrigeren Betriebskosten nach einigen Jahren die höheren Installationskosten auf. Das gleiche gilt auch für eine Wärmepumpenanlage.

Seit April 2000 bestimmt das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz), dass der Betreiber von
Photovoltaik-Solarstromanlagen den gesamten Solarstrom seiner Anlage in das allgemeine Stromnetz einspeisen darf und das Energieversorgungsunternehmen ihm hierfür eine Einspeisevergütung zu zahlen hat. Politisches Ziel dieses Gesetzes ist es, eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu gewährleisten und den Beitrag erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2010 mindestens zu verdoppeln. Für Anlagen, die bis Ende 2006 in Betrieb genommen werden beträgt diese Einspeisevergütung 0,518 € pro KWh und wird in gleicher Höhe 20 Jahre lang plus dem Jahr der Inbetriebnahme gewährt. In jedem späteren Jahr verringert sich dieser Betrag um 5%. Er gilt dann für die Laufzeit von 20 Jahren sowie für das Installationsjahr.
Des weiteren hat der Betreiber einer Solarstromanlage die Möglichkeit, diese steuerlich abzuschreiben. Die jährliche Abschreibung und sonstige Kosten (Zählermiete, Zinsen, Reparaturen, etc.) abzüglich der Einnahmen aus dem Stromvertrieb werden dann in der Einkommensteuererklärung den Einkünften z.B. aus nicht selbstständiger Tätigkeit gegenübergestellt.


Regenerative Energietechnik schafft Arbeitsplätze
Während die fossilen Brennstoffe wie Öl und Gas aus dem Ausland importiert werden, stärken die regenerativen Energietechniken den Binnenmarkt, da sowohl Biomasse als auch die Solartechnik in Deutschland produziert werden.




[--> Momentane Situation]